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[Article: WikiInstallationIPCopAufCompactFlash ]
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Contents

[Edit]1 Ziel

Lauffähiger IPCop 1.4.5 GREEN-RED-BLUE auf einer IBM NetStation mit 64 MB RAM und einer 256 MB-CompactFlash-Karte. Als Netzwerkschnittstellen werden verwendet:

  • GREEN (Anschluß zum LAN): 3Com 3C905CX-TX-M
  • RED (DSL-Internet-Zugang): Digitus 10/100 Mbps USB to Ethernet Network Interface Adapter
  • BLUE (Anschluß zum WLAN): 3Com 3C905CX-TX-M

[Edit]2 Kostenschätzung (Preisangaben Stand: 14.01.2006)

KomponenteZustandSchätzpreisAnmerkungen
NetStationgebraucht15 €ohne Porto und Verpackung
CompactFlash-Karte 256 MBneu16,90 €ohne Porto und Verpackung, erhältlich z.B. bei www.reichelt.de (http://www.reichelt.de/inhalt.html?SID=14QK0pzNS4AQ4AAB9T0vYbe476639dcd36c54a616598a43117c75;ACTION=3;LASTACTION=2;SORT=artikel.artnr;GRUPPE=M71;GRUPPEA=I93;WG=0;ARTIKEL=CF-CARD%2520256MB;START=0;END=16;STATIC=0;FC=10;PROVID=0;TITEL=0)
NIC 3Com 3C905CX-TX-Mgebraucht3 €ohne Porto und Verpackung
NIC 3Com 3C905CX-TX-Mgebraucht3 €ohne Porto und Verpackung
NIC USB-Adapterneu9,50 €ohne Porto und Verpackung, erhältlich z.B. bei www.reichelt.de (http://www.reichelt.de/inhalt.html?SID=14QK0pzNS4AQ4AAB9T0vYbe476639dcd36c54a616598a43117c75;ACTION=3;LASTACTION=2;SORT=artikel.artnr;GRUPPE=ECA1;GRUPPEA=ECA;WG=0;ARTIKEL=LANKARTE%2520USB;START=0;END=16;STATIC=0;FC=6;PROVID=0;TITEL=0)
Gesamtsumme-47,40 €-

Ich habe hier bei den gebrauchten Komponenten Durchschnittspreise aus mehrwöchiger Beobachtung von ebay zugrundegelegt.

[Edit]3 Vorbemerkungen

[Edit]3.1 Warum verwende ich eigentlich die CompactFlash-Variante?

Nun, die Frage ist durchaus berechtigt. Mich haben letztlich folgende Gründe überzeugt:

  • geräuschlos
  • keine mechanische Abnutzung
  • geringere Leistungsaufnahme
  • benötigte Grösse ist erschwinglich (256 MB für 16,90 € am 14.01.2006)
  • schneller Weiterbetrieb in baugleicher NetStation bei Komponentenausfall

Natürlich werden einige hier treffend anmerken:

  • eine "ausgediente" Platte tut es doch auch
  • Standard-CF-Speicherzellen lassen sich nur ca. 100.000-fach überschreiben

Ja, das ist mir bekannt, zum letzten Argument bleibt festzustellen, dass man die Grenze der Schreibzugriffe tatsächlich recht schnell erreichen kann, wenn man sich das Standardverhalten des IPCop zur Protokollierung und Aufbereitung der Visualisierungen genauer ansieht, aber von dieser Installation rede ich hier nicht. Die Entwickler haben für einen CompactFlash-Einsatz gegengesteuert:

  • die Standard-IPCop-Installation muß mit einem Script in eine CF-Variante umgewandelt werden, danach
  • werden die Protokollierungsdaten fortlaufend in eine RAM-Disk geschrieben und
  • nur noch täglich en bloc auf CF gesichert

Natürlich bleibt hier Raum für weitere Verbesserungen, aber mal ehrlich, wenn die Preise für Flash-Speicher weiter fallen, mache ich mir wirklich keine Sorgen ...

[Edit]3.2 Mögliche Vorgehensweisen

  1. Temporäre Erweiterung der IBM NetStation um eine Festplatte >1 GB und ein CD-ROM-Laufwerk
    1. ipcop-1.4.5.iso auf CD-ROM brennen
    2. BIOS NetStation anpassen, Boot von CD-ROM
    3. Standard-Installation IPCop 1.4.5 auf der Festplatte
    4. SSH über Web-Tool vom Hilfsrechner aus freischalten
    5. Download von 3 Dateien auf Hilfsrechner, danach Upload per sftp auf NetStation
    6. Erzeugung des CF-Images für die CF-Karte auf der Netstation
    7. CF-Image anschliessend auf die CF-Karte schreiben
    8. Festplatte und CD-ROM entfernen, BIOS anpassen
    9. IPCop konfigurieren, SSH ausschalten
  2. Erzeugung CF-Image in virtuellem System, Transfer auf Hilfsrechner mit IDE-CF-Adapter
    1. Virtuelles Gastsystem von ipcop-1.4.5.iso booten
    2. Standard-Installation IPCop 1.4.5 auf virtueller Festplatte
    3. SSH über Web-Tool vom Hostsystem aus freischalten
    4. Download von 3 Dateien auf Hilfsrechner, danach Upload per sftp auf virtuelles Gastsystem
    5. Erzeugung des CF-Images für die CF-Karte auf dem virtuellen Gastsystem
    6. CF-Image anschliessend per sftp auf Hilfsrechner laden
    7. Auf Hilfsrechner CF-Image auf die CF-Karte über den IDE-CF-Adapter schreiben
    8. CF-Karte in Zielsystem einbauen, BIOS anpassen


[Edit]3.3 Meine bevorzugte Variante

Ich selbst verwende die zuletzt beschriebene Vorgehensweise, ich habe auf meinem Master-PC unter dem Betriebssystem eComStation 1.1 auch Virtual PC für OS/2 (Connectix wurde vorletztes Jahr von Microsoft gekauft) zur Verfügung, damit geht eine für den jeweiligen IPCop-Anwender (Familienangehörige, Nachbarn, Freunde, Kunden, ...) angepasste Neuinstallation am schnellsten. Ausserdem darf man bei dieser Variante die Löschung der Protokolle vernachlässigen, die ansonsten kompromittierende Informationen enthalten. Schliesslich benötige ich diese Installation wegen der anschliessenden Umwandlung in ein CompactFlash-Image ja nur temporär ...

[Edit]4 Installationsbeschreibung

[Edit]4.1 Vorbereitende Downloads

Zunächst holt man sich das ISO-Image Version 1.4.5 auf den Master-Rechner:

  1. ipcop-1.4.5.iso (MD5: be791666a59a4725486151f4faaf0411) (http://www.ipcop.org/modules.php?op=modload&name=Downloads&file=index&req=getit&lid=36)

Dann sollte man sich gleich die später noch benötigten 3 Dateien vom SourceForge.net CVS Repository (http://cvs.sourceforge.net/viewcvs.py/ipcop/ipcop/tools/mkflash/?only_with_tag=IPCOP_v1_4_5_FINAL) herunterladen (bitte jeweils Rechtsklick auf den Link und mit Browser-Methoden abspeichern):

  1. bitte als mkflash.sh abspeichern (http://cvs.sourceforge.net/viewcvs.py/*checkout*/ipcop/ipcop/tools/mkflash/mkflash?rev=1.6.2.11)
  2. bitte als logrotate.conf abspeichern (http://cvs.sourceforge.net/viewcvs.py/*checkout*/ipcop/ipcop/tools/mkflash/logrotate.conf?rev=1.3)
  3. bitte als settings.8139 abspeichern (http://cvs.sourceforge.net/viewcvs.py/*checkout*/ipcop/ipcop/tools/mkflash/settings.8139?rev=1.1.2.1)


[Edit]4.2 Gast-PC mit IPCop 1.4.5 unter Virtual PC erstellen

Danach definiert man in Virtual PC einen Gast-PC (ich habe ihn IPCop145 genannt mit den Eigenschaften 64 MB RAM und Linux) und erstellt mit dem Virtual-PC-Disk-Assistenten ein Festplattenimage (dynamisch wachsend, von mir gewählter Dateiname ipcop145.vhd). Ich habe diesen Gast-PC dann im BIOS so konfiguriert, dass er zunächst von CD-ROM bootet und den "Rechner IPCop145" gestartet, ihm anstelle einer echten CD das zuvor heruntergeladenen ISO-Image angeboten und davon booten lassen.

[Edit]5 Weitere Informationen

Es gibt ein deutschsprachiges Forum zum IPCop, dessen Regulars sowohl bei der Installation, als auch bei der Konfiguration und Fehlersuche behilflich sein können. Auch die eStation als Basis des Cop ist dort nicht unbekannt. ipcop-forum (http://www.ipcop-forum.de/)



Last changed: 14.01.2006 10:42 by RolandSchmalenberg - HomePage Reload page Download HTML Lock

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